Beide Varianten nutzen im Boden gespeicherte Erdwärme, unterscheiden sich aber in Platzbedarf, Kosten und Genehmigungsaufwand erheblich. Ein Flächenkollektor liegt in 1-2 m Tiefe, ist günstiger und einfacher zu installieren, braucht aber rund das 1,5-fache der beheizten Wohnfläche als unversiegeltes Gartengelände. Eine Tiefenbohrung kommt mit wenig Grundstücksfläche aus, ist aber teurer und in den meisten Bundesländern genehmigungspflichtig. Entscheidend für eine dauerhaft stabile Quellentemperatur ist nicht allein der spezifische Entzug in W/m oder W/m², sondern auch der jährliche Gesamtentzug: Wird zu viel Wärme entzogen, kühlt der Boden über Jahre aus und die JAZ sinkt kontinuierlich. Eine belastbare Auslegung muss beide Kennwerte prüfen.
So lösen Sie das mit WP-OPT
Im Bildschirm Wärmequelle wählen Sie zwischen Flächenkollektor und Erdsonde. Für jede Variante geben Sie Bodeneigenschaften, Verlegeabstand und Rohrdurchmesser ein - WP-OPT berechnet daraus die Auskühlung des Erdreichs und die Quellentemperatur über das gesamte Heizjahr iterativ.
Quelle: WP-OPT - Wärmequellen-Bildschirm mit Auswahl Sonde vs. Flächenkollektor
Der wichtigste Schritt: Klicken Sie auf Auslegung prüfen. WP-OPT zeigt Ihnen dann sowohl den spezifischen Entzug als auch den jährlichen Gesamtentzug und gibt an, ob die Dimensionierung im empfohlenen Bereich liegt. Nur so vermeiden Sie eine schleichende Quellenabkühlung über die Betriebsjahre.
Quelle: WP-OPT - Auslegung prüfen mit spezifischem und jährlichem Entzugswert
Für einen direkten Vergleich beider Varianten legen Sie einfach zwei Projekte an und stellen Sie in der Wirtschaftlichkeit-Ansicht Investkosten und Betriebskosten einander gegenüber.
Für Energieberater und Planer: WP-OPT V5.3 (Einzelplatz) - 395,00 € einmalig - mit vollständiger Erdwärme-Auslegung, Funktionstests und der Funktion Auslegung prüfen für beide Quellentypen.
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